Ein Stück Natur zum Anbeißen: der Apfel

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Der Apfel – Vom Apfelsaft zur Streuobstwiese

Der „Lehrgang“ in die Apfelwiese ermöglicht es die spezifische Fauna und Flora der Streuobstwiese wahrzunehmen und verschiedene Apfelbäume und heimische Sorten kennenzulernen.

Vertiefend werden Wachstumsformen verglichen, Entwicklungsverläufe nach Zeitabschnitten geordnet aufgezeigt. Es folgen die Überlegungen zur Nutzung der Früchte als Lebensmittel. Verschiedene Verwendungsmöglichkeiten des Apfels werden aufgezeigt und verglichen. Die kultivierte Vielfalt der heimischen Sorten gibt Anlass, über die Biodiversität und damit verbundene regionale Markt-Handelschancen nachzudenken.

BNE Inhalte- Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler…

  • erforschen einen naturgegebenen und einen durch menschliche Gestaltung geprägten Lebensraum (die Streuobstwiese).
    Sie erfassen und beschreiben die Unterschiede.
  • erweitern ihre Artenkenntnis, erkunden einfache Formen der Fortpflanzung und Vermehrung von Apfelbäumen, untersuchen Bäume und Früchte in verschiedenen Entwicklungsstadien und können die Erkenntnisse darstellen und beschreiben.
  • erwerben Kenntnisse zur spezifischen Verarbeitung von Lebensmitteln und lernen handwerkliche Prozesse zu gestalten und sachgerecht Werkzeuge zu benutzen.
  • sammeln Verbraucherinformationen, erarbeiten sich Grundkenntnisse zur Beurteilung der Qualität des Warenangebotes unter dem Aspekt der saisonalen und regionalen Herkunft.

Details

Schulfach: Biologie Erdkunde Sachunterricht Wirtschaft

Forscherfrage: Wie wird aus dem Apfel der Saft produziert?

Schuljahr: 1–7, Kindergarten

Durchführungszeitraum: August, September, Oktober

Drei Menschen halten einen Korb mit Äpfeln in die Kamera.

Verlauf – Methoden

Das einführende Unterrichtsgespräch beginnt mit der Suche nach dem Unterschied von Obst und Gemüse am exemplarischen Vergleich von Apfel und Kartoffel. Die Erkundung zum Aufbau eines Apfels und seiner Morphologie erfolgt durch den Vergleich von Modell und Realobjekt sowie durch die Betrachtung des Apfelbaumes im Jahreszyklus – von der Blüte zur Frucht. Im „Labor“ werden Apfelkerne unter dem Binokular untersucht und Inhaltsstoffe durch einen Stärkenachweis mittels Lugol‘scher Lösung erforscht.

Ein „Lehrgang“ in die Obstwiese dient der Erkundung dieses spezifischen Lebensraumes. Das gemeinsame Sammeln und Pflücken der Äpfel mit Korb und Apfelpflücker lässt die SuS teilhaben an handwerklichen, landwirtschaftlichen Tätigkeiten zur Einbringung der Ernte. Zurück in der Werkstatt und Küche kann die Lerngruppe nun herausfinden, in welchen Produkten des Supermarktes Bestandteile eines Apfels sein könnten. Es folgt die exemplarische Herstellung von Apfelsaft. Die Früchte werden gewaschen, geviertelt und mittels einer Apfelsaftpresse wird das Fruchtfleisch unter Druck gesetzt und der Saft ausgepresst. Der verbleibende Rückstand „Trester“ wird zum Kompost gegeben.

Es erfolgt die Verkostung des selbst produzierten Saftes und schließlich der geschmackliche Vergleich verschiedener handelsüblicher Apfel-Getränke: Direktsaft, Nektar, Fruchtsaftgetränk. Unterscheidungs-merkmale, Zusammensetzung (Zuckergehalt) und weitere Verbraucherinformationen werden erkundet.

In der abschließenden Runde werden die vielfältigen Informationen, Erkenntnisse und Erfahrungen thematisiert und mit Blick auf die positiven und negativen Folgen für die Umwelt bewertet.

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Porträt von Maria Jansen

Maria Jansen

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