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Nachhaltigkeit als Unterrichtsfach

Geboten wird ein altersspezifisch differenziertes Programm mit Angeboten für Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe II.

Typisch sind der fächerübergreifende Zugang und ein deutlicher Bezug zur Ökologie und zur Nachhaltigkeit. In der beschleunigten, mediendominierten Konsumgesellschaft gehören – auch in der ländlichen Region – Natur- und Umweltbegegnungen nicht mehr zum alltäglichen, selbstverständlichen Erfahrungsbereich kindlicher Sozialisation. Vertraut sind vielen Kindern aber die Lebensmittelprodukte aus der Fernsehwerbung oder aus dem Supermarkt. Daran knüpfen wir an, verfolgen den Weg des Brotes zurück von der Ladentheke über den Handel und die Verarbeitung zur Landwirtschaft aufs Feld zum Korn.

Bildungsangebote für Kita und Schulen

Unser Ziel: Schüler und Schülerinnen zu ermutigen, mit allen Sinnen zu forschen, Fragen zu stellen und kreative Lösungen für eine zukunftsfähige Welt zu entwickeln.

Kita

Mit allen Sinnen erleben Kinder erste Zugänge zu Landwirtschaft und Umwelt – spielerisch, neugierig und ganz nah dran.

Grundschule

Ob Tiere, Jahreszeiten oder Lebensmittel – die Natur wird zum Erlebnisraum, der Neugier weckt und genaues Beobachten ermöglicht.

Sekundarstufe 1

Wie hängt unser Alltag mit Natur, Energie und Landwirtschaft zusammen? Wir laden ein zum Forschen und Mitgestalten.

Sekundarstufe 2

Globale Zusammenhänge, nachhaltige Entwicklungen, eigene Handlungsspielräume – hier beginnt Zukunft zum Anfassen.

So gestalten wir den Tag

Die Gruppe versammelt sich zum einführenden Unterrichtsgespräch; per Film oder Vortrag lenkt der Pädagoge die Aufmerksamkeit auf das Thema des Tages.
Die Schwerpunkte sind Fauna und Flora zur Jahreszeit, Tierwelt, Ernährung und Landwirtschaft, Architektur und Energie, Lebensstile und nachhaltige Zukunftsgestaltung. Ein erster „Lehrgang“ hinaus in den Garten, aufs Feld, in den Wald, ermöglicht der Gruppe authentische Perspektiven vor Ort am natürlichen Schauplatz: Apfelernte in der Obstwiese, Beobachtung am Bienenstock, Erkundung des Waldes, Wirbellose im Wasser keschern …

Es bleibt noch etwas Zeit, im Labyrinth oder in den verschiedenen Landschaftsbiotopen die Sinne auf spielerische Weise zu erproben und die Natur zu erleben. Nun geht es zu den Lernstationen ins Labor, um die regenerativen Energien kennenzulernen. Mit Lupe oder Mikroskop können Laubstreu im Waldboden oder gekescherte Wirbellose untersucht werden. Mit dem Imker kann der Honig aus den Waben geschleudert werden, in der Küche können die geernteten Kartoffeln, Äpfel, Beeren am Backofen zu schmackhaften Köstlichkeiten zubereitet werden. Es folgt ein gemeinsames Mahl mit Brot, Honig und Kakao, ein selbst zubereitetes gesundes Frühstück.

Die abschließende Runde fasst zusammen und vertieft die Lernerfahrungen. Meist ist es dann schon Mittag und Zeit für die Rückreise – für die ersten kleinen Schritte in eine bessere Welt.

Schüler sind am Teich und schauen sich Lebewesen, die im Wasser leben durch ein Lupenglas an
Blick von oben auf das Heckenlabyrinth im Garten des Umweltzentrums
Eine Imkerin holt eine Wabe aus einen Bienenstock, zwei Schüler und eine Schülerin schauen gespannt zu
Ein Kind schaut sich ein Modell einer Dampfmaschine an.

Unser Leitziel

Unser pädagogisches Leitmotiv lautet: Entdecken – Staunen – Verstehen.

Kinder und Jugendliche sollen bei uns die Faszination der Natur erleben dürfen. Wir möchten sie dazu ermutigen, ihre eigenen Fragen zu stellen, mit allen Sinnen zu forschen und kreative Lösungen zu entwickeln.

Planen Sie mit uns Ihren Besuch

Sie möchten mit Ihrer Klasse, Gruppe oder Kita das Umweltzentrum besuchen?
Gern unterstützen wir Sie bei der Planung und stimmen das Programm individuell auf Ihre Gruppe ab.

Melden Sie sich einfach – wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Porträt von Maria Jansen

Maria Jansen

Porträt von Martina Schwöppe

Martina Schwöppe

Sekretariat